Teil eines Werkes 
4 (1820) Die altenburgsche Landwirthschaft / beschrieben von Friedrich Schmalz
Entstehung
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8 Strauchs bis zur gewünschten Größe nöthig sind. Viele kleine Privatwälder sind in 10 Schläge getheilt.

Gemeiniglich haut man in den Monaten Februar und März den Strauch nebst den erwachsenen Hochbäumen ab, itt, und läßt für letztere wieder j

junge Bäumchen(Lastreißer) ban nt stehen, so daß stets eine gleiche Anzahl boher Bäume in verschiedenem Alter stehen.

Man hauet weber den Strauch noch die darunter ste⸗ nburgsher gy henden Bäume ganz dicht am Boden weg, sondern läßt mn nur a den Stock ein bis zwei Fuß hoch stehen, damit er um so iberal it mehr Triebe treibt. Im ersten Jahre heißen diese jungen Huisnin Triebe Sommerlatten. Man sorgt dafür, daß der Strauch

möglichst dicht steht. In den ersten Jahren nach dem Abhauen des Busch⸗

rigdnijh f holzes bleibt der Schlag sorgfältig von allem Vieh ver⸗

. r Auh schont; aber erst vom öten oder 7ten Jahre ab dürfen die Biun shc Schafe in die meisten Wälder gehen. 1 o Gl Durch dieses Buschholz nutzt man den Waldboden am 4 höchsten, und man trifft daher im Altenburgschen auch in nan Biunn den größern Privatforsten mehr Buschholz als Nadelholz an. Der Strauch heißt, wenn er abgehauen ist, Reißholz, tentheits a wird entweder lang, so wie er ist, oder in 3 Fuß langen rauchhoh he⸗ Büscheln, Schockweise verkauft, sehr theuer bezahlt und bon vessht⸗ gut benutzt.

Das nöthige Bauholz holen die Altenburger zum bendts größten Theil aus dem Reußischen oder aus der Ge⸗ tauch alet gend bei Eisen berg, wo es noch große Forsten giebt. Ge⸗ . N H. wöhnlich läßt man gleich in der Nähe dieser Forsten von ei⸗ in nem bekannten Zimmermeister das Beschlagen des Holzes

wachen d und die Zulage des hölzernen Theils der Gebäude besor⸗