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Vierzehnter Abschnitt.
Forstnutz ung und der Anbau des Weidenbaums.
Große Privatwaldungen giebt es im Altenburgschen gar nicht, selbst die landesherrlichen Forste nehmen nur einen kleinen Theil des ganzen Landes ein; aber überall wird mit großer Zweckmäßigkeit und Ordnung die Forstwirth⸗ schaft betrieben.—
Einigermaßen bedeutende Wälder sind regelmäßig in Schläge getheilt, deren Zahl sich nach der Art der Wald—⸗ bäume und nach den Jahren, in welchen die Bäume schlag⸗ bar sind, richtet. Das Nadelholz ist in 70 bis 100 Schlä⸗ ge getheilt, je nachdem der Boden rasch emportreibt, und ob man starkes Holz bezweckt, oder mit kleinern Bäumen zufrieden ist.
Die kleinern Pribatwälder bestehen größtentheils aus Laubholz was meistens als Busch⸗ oder Strauchholz be⸗ nutzt wird, wobei aber einzelne hohe Bäume von verschie⸗ denem Alter untermischt stehen.
Auf manchem Boden, der dem Laubholz besonders gedeihlich ist, schlägt man zuweilen den Strauch aller 8 Jahre ab, andere aller bis 12 Jahre erst. Ist der Wald von einiger Bedeutung, so ist er auch in so viele Schläge getheilt, als Jahre zum Emporwachsen des
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