Teil eines Werkes 
4 (1820) Die altenburgsche Landwirthschaft / beschrieben von Friedrich Schmalz
Entstehung
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Der altenburgsche Acker hält 200 Quadratruthen, diese Ruthe 10 Ellen, die Elle hält 2 Fuß und ist der leipziger Elle gleich. Ein altenburgscher Acker 28 magdeburger Morgen.

Der Centner hält 110 Pfund oder 5 Stein, folglich hält der Stein 22 Pfund. Uebrigens wird das Pfund in Ihy Loth, Quentchen ꝛc. getheilt.

Im Betreff der Münze ist zu bemerken, daß früher die

alten französischen aubthaler am häufigsten als grobe Die Münze gangbar waren. Doch gab es schon auch viele Hens östreichsche Kronenthaler, Zwanzig⸗ und Zehnkreuzerstücke Soth und königl. sächsische Münzsorten aller Art; auch braun⸗ inihr schweigsche Speciesthaler und Guldenstücke, preußische hte Thaler, Gulden und Halbegulbenstücke. Als Scheidemünze dern, dienen gotha'sche, weimarsche, königl. sächsische, schwarz 60 burgsche, reußische ꝛc. Groschen⸗, Sechser⸗, Dreier⸗- nnd siz Pfennigstücke. Der französische Laubthaler gilt 1 Thlr.

15 Gr., der Kronenthaler 1 Thlr. 14 Gr., der Zwanzig⸗%. K kreuzer 5 Gr. 8 Pf., der Zehnkreuzer 2 Gr. 10 Pf., der Der sächsische Speciesthaler Thlr. 10 Gr, der Gulden 17 hot! Gr. ꝛc. Das preußische Geld sieht im Altenburgschen al det pari, und alle konventionsmäßig geschlagene Münze gilt VWiurd pr. Thlr 14 Gr. oder 64 pC. Agio. Der Friedrichsd'or, 1rr so wie der Augustsd'or gilt 5 Thlr. 16 bis 20 Gr. Der nal vollwichtige Dukaten 3 Thlr. 4 bis 7 Gr. Papiergeld eylitirt im Altenburgschen eigentlich nicht, doch gelten die uehe königl. sächsischen Kassenbillets den sächsischen Silbermün⸗ sehe zen gleich. vnmn

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