Teil eines Werkes 
4 (1820) Die altenburgsche Landwirthschaft / beschrieben von Friedrich Schmalz
Entstehung
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nes Stücks der Schäferei auf 35 Thlr., ja sogar auf 4 Thlr. angesetzt wurde.

Das Herzogthum Altenburg, so weit es von mir hier beschrieben wird, besteht aus den beiden Justizämtern Al⸗ tenburg und Ronneburg, hat 62,311 Einwohner, 4 Städte, 2 Flecken, 287 Dörfer und 60 Rittergüter. Den Flächen⸗ gehalt kann ich nicht genau angeben, er wird ungefähr 12 Quadratmeilen betragen. Auf der Quadratmeile woh nen demnach ungefähr 5000 Menschen. Der besonders hochgetriebene Ackerbau brachte diese starke Bevölkerung hervor; doch wurde dieser durch Fabriken trefflich unter stützęt und beide arbeiten Hand in Hand für die großen Zwecke Nationalreichthum und Volksglück⸗ seligkeit hin.

Maß, Gewicht und Münze.

Nach Gerhardts Comtorist enthält der altenburgsche Scheffel 7089 frar 10 5. e Kubikzoll, nach den landwirth schaftlichen Zeitungen 2570 Tausendtheilchen eines berliner Scheffels, daher sind 22 berliner ziemlich einem altenburg⸗

schen Scheffel gleich.

Beim Handel nimmt man an, 7 dresdner s alten⸗ burgschen, und 7 glaucha'sche= 8 altenburgschen Scheffel. Der altenburgsche Scheffel hält 14 Maß, das Maß 9

altenburgsche Kannen. 5 altenburgsche Kännen 6

dresdner Kannen, und die altenburgsche Kanne ist dem berliner Quart gleich.