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— 9— Humus; an einigen Stellen enthielt der Untergrund auch bis 2 pC. Kalk.
Die Unkräuter, welche auf den Ponitzer Feldern sich besonders gerne einfanden, sind:
a) besonders im Roggen: Trifolium aurum poll. (Tr. agrarium Alior.), Galium Aparine, Convolvulus arvensis, Trif. arvense, Centaurea Cyanus, Ranun- culus arvensis(auch besonders häusig unter dem Weitzen), Bromus alcalinus, Agrostemma Githago seltener;
b) besonders unter Gerste und Hafer, doch auch nur weniger häufig unter andern Halmfrüchten: Scleranthus annuus et perennis, Equisetum arvense, Geranium dissectum.
c) Auf der Brache: Kanunculus repens, Equise- tum silvaticum, Myosotis arvensis, Trifolium repens, letzteres nur in manchen Jahren reichlich.
d) Unter den Brachfrüchten: Atriplex patula, Po- lygonum Convolvulus, Lamium amplesicaule, L. maculatum.
e) Unter den Erbsen fand ich in den ersten Pachtjah⸗ ren besonders häufig Sonchus arvensis.
f) Unter allen Früchten: Lapsana communis, Thlas- pi arvense, Lolium temulentum, Vicia bracca, Ser- ratula arvensis, Avena satua, Achillea Ptarmica, auf besonders feuchten Stellen Mentha arvensis, Poly- gonum Persicaria.
Einen Ackerboden mit sehr wenig natürlicher Fruchtbarkeit fand ich beim Rittergut Haynichen, er enthielt folgende Bestandtheile: 37 pC0. Sand und kleine Okersteinchen, 32 pC. Humus und 598 pC. Thon.


