Teil eines Werkes 
4 (1820) Die altenburgsche Landwirthschaft / beschrieben von Friedrich Schmalz
Entstehung
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32 pC0. Humus. Dieser war noch bindender als der vo⸗ Hunu rige und mußte um so sorgfältiger behandelt werden; bioz obendrein fand ich ihn außerordentlich abgetragen, weil er gegen die übrigen Felder stärk mitgenommen und weni⸗ Hsonb ger gedüngt worden war. Der Acker, von welchem er ge⸗ nommen war, muß nämlich außer dem Schnitterzehend auch(re noch Pfarrzehend vom Getreide, nur nicht von den Behack⸗ arver fruchten, Flachs u. dergl., was im Brachschlag steht, ge⸗ calat ben, und so wurden letztgenannte Gewächse von meinen Bron Vorgängern sehr stark im Brachschlag(dieser Acker war für sich in 3 Schläge getheilt) alljährlich gebauet, und so Menig der Acker sehr ausgesogen, aber dennoch schwächer wie der annu andere bedüngt, weil ja des Strohes ihm durch den disse Zehenden entzogen wurde, was die übrigen Felder nicht entgelten sollten. Ohnerachtet ich diesen so sehr ent⸗ um kräfteten Acker eben so gut wie den übrigen behandelte, so AIts erbauete ich in den ersten 4 Jahren doch nie so viel als auf den übrigen, früher etwas besser behandelten Feldern, und ö 00 es war immer sichtbar, daß ihm alte Kraft fehlte. m0 Der fruchtbärste und zugleich lockerste Ackerboden fand sich in Ponitz in der Niederung, er enthielt: 123 pC. en b Sand, 1pC. Kalk, 774 pC. Thon und 83 pC. Humus. Nur leider betrug die Fläche, worauf er sich fand, nur we⸗ RA nige Morgen, das übrige Land um ihn herum wurde als ralu Wiesen benutzt, die aber einen äußerst schlechten Ertrag ga⸗ Lauf ben, aber von mir als Pachter nicht in Acker verwandelt gonu werden durften, so gern ich dieses gethan hätte. Die Tiefe der Ackerkrume betrug in den letzten Jah⸗ uch ren meines Dortseyns 8 Zoll. Der Untergrund ähnelte ahit

der Ackerkrume sehr, war nur bindender und ärmer an Ofes