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tergewächse im Zaum gehalten werden, nicht nur nichts, sondern dienen wirklich, wenn zweckmäßig verfahren wird, zur Düngung des Ackers, und sind so vielleicht nützlicher als das von Einigen so sehr angepriesene Ansäen meh⸗ rerer Gewächse, welche unter dem Namen„gräne Dün⸗ gung“ untergepflügt werden sollen.— Diejenigen Un⸗ kräuter, welche ein gutes Viehfutter sind, werden im Frühjahre auch im Altenburgschen aus dem Weitzen, der Gerste und andern Früchten ausgejätet, weil die Mühe reichlich durch den dadurch bewirkten Milchertrag belohnt wird.
Außer der Monstaber Gegend findet man auch auf mehrern kleinen Strichen in der Nähe von Gößnitz, Alten⸗ burg ꝛc. ziemlich guten Boden; bei Altenburg ist er durch die stärkere Düngung, welche durch die Nähe der volkrei⸗ chen Stadt hervorgebracht und herbeigeführt werden konnte, auf eine ungemein höhe Fruchtbarkeit gebracht worden.
Ackerboden bei Ponitz enthielt 32 pC. abschlemmbaren Sand, 63 pC. Thon, 4 pC. Humus und 2 pO. Kalk.
Von einer andern Stelle enthielt der Ackerboden die⸗ ses Guts 17 pO. Sand, à p. Kalk, 33 pC. Humus und 78½ pC. Thon. Dieser war ziemlich bindend; er sog das Wasser schnell ein und zerflel dann darin schnell zu einem lockern Pulber. Feucht gepflüst, erhärtete er sehr, und die Schollen waren vor einem recht durchdringenden Re⸗ gen nicht klar zu bringen, er mußte daher außerordentlich sorgfältig behandelt werden.
Von einer dritten Stelle enthielt der Ackerboden in Ponitz nur 134 pC. Sand, 1 pC. Kalk, 82 pO. Thon und


