Teil eines Werkes 
4 (1820) Die altenburgsche Landwirthschaft / beschrieben von Friedrich Schmalz
Entstehung
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sicherung zu Folge soll der Ackersenf sich erst nach dem Mer⸗ geln dort eingefunden haben) Kaphanus Raphanistrum, Centaurium Cyanus, Trifolium agrarium, Vicia bracca, Convolvulus arvensis, Alsina medis, Equi-

selum arvense, Senecio vulgaris, Ranunculus ar

vensis, Lolium téemulentum, Lathyrus tuberosus;

auf dem kalkhaltigsten Untergrund fand sich Pussilago farfara, Medicago lupulina, Sium Falcaris, Cicho- rium Intybus, Autirrhinum Orontium ꝛc. Minder häufig kommen noch eine große Menge Unkräuter auf den Monstaber Aeckern vor; in keiner Gegend kann eine grö⸗ ßere Mannigfaltigkeit statt finden. Es ist hier recht auffal⸗ lend die alte Wahrheit bestätigt, daß durch starke Dün⸗ gung und häufige Bearbeitung des guten Bodens, dieser um so geneigter zur Hervorbringung der Unkräuter, beson⸗ ders der einjährigen Saamenunkräuter wird. Nur der üppige Stand der eingesäeten Gewächse kann die Unkräu⸗ ter im Zaum halten. Durch häufiges Bearbeiten wird zwar vieles Saamenunkraut vertilgt, doch nie ganz aus⸗ gerottet, besonders wenn nicht immer recht genau der rechte Zeitpunkt zur Bearbeitung wahrgenommen werden kann. Nur durchs Ausjäten, was wiederholt an gewendet werden muß, sobald sich nur etwas Unkraut zeigt, kann der Acker völlig rein gehalten werden; aber bei einer genauen Berechnung würde sichs wahrscheinlich zei⸗ gen, daß sich dies Ausjäten nicht bezahlt macht. Wenn nur dafür gesorgt wird, daß die Quecken und ihnen ähn⸗ liche Unkräuter nicht überhand nehmen, Saamenunkräuter schaden, wenn sie nur durch zweckmäßiges Pflügen, Eggen und Behacken und durch üppigstehende Früchte und Fut⸗