Teil eines Werkes 
4 (1820) Die altenburgsche Landwirthschaft / beschrieben von Friedrich Schmalz
Entstehung
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dabei zuzuschreiben, denn auffallend bindender zeigte sich die Erde, welche späterhin nahe bei der Stelle, von der jene Ackerkrume genommen war, aber von einem Raine, der nie unterm Pflug kam, ausgegraben wurde.

Auf einer andern Stelle bei Monstab enthielt der Ackerboden 23 pC. feinen abschlemmbaren Sand, 2 pC. Kalk, 724 pC. Thon und 4 pC. Humus. Auch dieser ist bindend, jedoch noch weit lockerer als der Vorige; er läßt sich leicht zerbrechen und zerkrümeln, sühlt sich zart aber mager an; an die Zunge hängt sich etwas und giebt ange⸗ haucht etwas Thongeruch von sich. Seine Farbe ist be⸗ deutend heller, und mehr röthlich grau im trocknen und graubraun im feuchten Zustande. Das Wasser saugt er begierig ein und zerfällt damit zu einem lockern Pulver.

Die Tiefe dieses Bodens erstreckt sich auf 1 bis 12 Fuß, der Untergrund, welcher besonders von solchen Stel len, die viel Pussilago farlara trug, genommen ist, ent⸗ hält 14 pC. abschwemmbaren Sand und Steinchen, 32 pC. Kalk, 80 pC. Thon und 38 pC. Humus. Er ist ziemlich bindend, läßt sich jedoch auch noch leicht zerkrü⸗ meln; fühlt sich mager an, hängt sich an bie Zunge und giebt angehaucht etwas Thongeruch. Die Farbe ist et⸗ was heller als vorbeschriebene Ackerkrume, das Wasser saugt er begierig ein, er zerfält darin zu einem lockern Pulver.

Die Unkräuter, welche sich auf diesem Boden vorzüg⸗ lich fanden, waren: Papaver Rhoeas, Anthemisia Co- tula, Ornithogalum minimum, Atriplex patula, Po- Iygonum lapathifolium, P. Convolvulus, Sinapis ar- vensis,(des Herrn Oberpfarrers Klötzner Ver⸗

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