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Fläche, als man eine ganz ebne Gegend antrifft. Des⸗ halb, und weil Altenburg sehr reich an schönen Obstbäu⸗ men ist, und man weder große Lehden(Palven) noch viele leere Brache sieht, so gehört dies Ländchen schon darum zu einem der angenehmsten Aufenthalte; aber es läßt sich auch noch in anderer Hinsicht dort gut wohnen, was spä⸗ terhin in dieser Beschreibung noch sichtbar werden wird.
Der Boden im Altenburgschen, im Durchschnitt ge⸗ nommen, besitzt wenig natürliche Fruchtbarkeit, das Meiste that die rege Thätigkeit und Industrie der Einwoh⸗ ner, um die Grundstücken zu dem hohen Ertrag zu brin⸗ gen, den sie in der That gewähren.
In der Pflege Monstab findet man den fruchtbar⸗
sten Boden, welcher im Altenburgschen existirt; aber kaum beträgt der Flächenraum, worauf man diesen guten Boden antrifft, eine Quadratmeile. Die Ackerkrume auf einer Stelle bei Monstab enthielt 8 PC. feinen abschwemmbaren Sand, 1 pC. Kalk, 86 pU. fetten Thon und 44 5C. Humus. Sie ist ziemlich bindend, läßt sich jedoch leicht zerbrechen und zerkrümein, sühlt sich zart an, hängt sich wenig an die Zunge, und— was auf⸗ fallend ist,— zeigt auch angehängt nicht sehr vielen Thon⸗ geruch. Sie sieht sehr dunkel granbrann aus; das Wasser saugt sie begierig an und zerfällt darin bald zu einem lockern Pulber.
Bei diesem starken Thongehalt ist es auffallend, daß diese Ackererde so leicht sich zerkrümelt und im Wasser zer⸗ fällt; das eine pC. Kalk allein kann dies wohl nicht bewir⸗ ken, und der guten Kultur, unter welcher dieser Boden
schon seit langen Zeiten steht, ist wohl mit Necht etwas


