Teil eines Werkes 
3 (1817) Erfahrungen im Gebiete der Landwirthschaft. 3
Entstehung
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Bei der Koppelwirthschaft könnten von den gan⸗ zen 1400 Morgen, 600 Morgen Kornerfrüchte,

200 Morgen Futtergewächse tragen, 200 Morgen eine

vollständige Brachbearbeitung erhalten und auf den übri⸗ gen 400 Morgen, als Weide, wird mehr Vieh ernährt werden, als früher auf den 500 Morgen steten Weide terrain. ö ö

Mit den, auf 200 Morgen erzielten Futtergewäch⸗ sen läßt sich im Winter eine größere Anzahl Vieh besser, als sonst das wenige, ernähren, und dies wird den Dün⸗ ger sehr vermehren. In dem aufgebrochenen Dreesch wach sen bis 2 Früchte sehr üppig ohne Dünger, daher wird auch der Strohertrag bedeutend größer seyn, als bei der gewöhnlichen Dreifelderwirthschaft.

9. 985.

In Ponitz fand ich, auf einer kleinen Fläche zwischen gepflanzten Kirschbäumen, seit einigen Jahren den Boden um der Bäume willen mit dem Späten zu Kartoffeln bear⸗ beitet. Späterhin ließen die Bäume dies Bearbeiten nicht mehr füglich zu, und mir war daran gelegen, diese, wenn auch kleine Fläche, in ein gutes Weidestück für meine Läm mer zu verwandeln, aber auch die Bearbeitung und den hineingebrachten Dünger, noch außer dem Vortheil, den die Bäume davon genossen, zu benutzen, ich säete demnach Hafer hinein und in diesen rothen und weißen Kleesamen; bei des zusammen ziemlich dick, etwa 6 bis 7 Pfund für den Morgen. Der Hafer gab eine gute Ausbeute, der rothe Klee gab im Jahre darauf etwas ordentliches für die Sen⸗

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