men, daß es allemal vortheilhafter ist, alle Weide, die
sich als Acker behandeln läßt, abwechselnd als Acker zu
benutzen, als das einmal bestimmte Weideterrain für im⸗ mer als Weide liegen zu lassen.
H. 980.
Daß umgebrochener Dreesch oft im Anfange in meh⸗ rern Früchten eine sehr reichliche Ausbeute giebt, ist vie⸗ len praktischen Landwirthen aus eignen Erfahrungen be— kannt. Aber daß nicht entkräfteter Acker mehrere Jahre läng in der Regel eine herrliche Weide darbietet, ist viel⸗ leicht nicht so allgemein bekannt, aber doch wahr und von Mehrern beherzigt.
9. 981. Oft bietet eine große Fläche, welche seit Abels Zei⸗
ten weder vom Pflug, Haken noch Zoche bearbeitet wor.
den ist, die erbärmlichste Weide für wenig Vieh dar. Sehr oft sieht solch eine Weidefläche eher einem Gottesacker, sei⸗ ner unzähligen Hügel halber, als einer Viehweide ähnlich. Oft haben nur für das Vieh ungenießbare Pflanzen, z. B. Weiberkrieg oder Hauhechel, Binsen, Disteln, Moos und dergl. m. solch eine alte Weidefläche überzogen, und genießbare Pflanzen sind kaum zu finden.
H. 982.
Wie viel bietet dagegen eine Weide, die früher als Acker behandelt, aber nicht ausgesogen und mit Klee besäet, niedergelegt wurde, dar. Wenn von jener steten Weide 6 Magdeburger Morgen kaum 1 Stück Großvieh ernähren,
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hoch die 6 unge liege einzu hinnt kön mäß


