und nur aus Ungeschicklichkeit von den Kindern, welche zu diesem Jäten mit gebraucht wurden, geschah.
Dann pachteten sie noch Wiesen hinzu. Dies alles, damit sie um so weniger von ihrem Felde
zum Futterbau aufopfern durften, und nun desto mehr solche Früchte, welche Dünger
verlangten, erbauen konnten. Je emehr sie sich
Dünger, wozu auch die Jauche mit benutzt wurde, ver— schaffen können, um desto mehr bauen sie Händelsgewächse, und um desto wohlhaender werden sie. Es war ein wah⸗
rer Genuß für mich, die Industrie dieses Völkcheus, was
jetzt preußische Unterthanen sind, zu beobachten.
Auch die Altenburger gleichen jenen zwischen Zeitz, Pegau und Hohenmölsen wohnenden Landwirthen, doch haben nur wenige Altendurger schon freie Wirthschaft bei sich eingeführt. Doch findet man sie schon bei ihnen, namentlich bei denen, die in der Gegend Monstab und Würchwitz herum wohnen, und sie verbreitet sich immer mehr.—
§9. 965. ö
Schubart von Kleefeld hat gewiß auch den Grund dazu gelegt, daß jetzt in jenen Gegenden die freie Winrth⸗ schaft bestehen kann. Auf seinem Gute Würchwitz, was fast mitten inne liegt, lehrte er den Klee- und Handelsge— wächsbau praktisch, und führte die Stallfütterung ein. Durch den Kleebau konnte die Stallfütterung durchgesetzt, und durch letztere der Acker in Kraft gesetzt werden, so daß er eine freiere Bewirthschaftung zuließ. Und so haben
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