Früchte von einer starken Düngung, düngt wieder stark
erm bitis zu Gurken und nimmt abermals? bis 8 Früchte davon.
i agsc Hat er noch Dünger übrig, so giebt er vielleicht der vier⸗
großnmg ten, fänften oder sechsten Frucht eine leichte Mist⸗oder
die klihrne Jauchendüngung. Doch die Jauche wird meistentheils
m Vfa den Gartengewächsen, welche auf dem Felde gebauet wer⸗
E den, gegeben. ö §. 964.
Auch diese Bauern richten sich bei der Wahl ihret Fruchtfolge nach der Qualität ihrer Felder, aber keiner weß viel länger, als ein Jahr voraus, was er auf dieses oder jenes Stück Feld bringen wird.
Alle sind äußerst industrios, und geben hierin den Belgiern gewiß nichts nach; sie geizen nach Dünger sehr, und wissen hinreichend genug, daß dies die Seele des Ak⸗ kerbaues ist. Ihre Weiber suchen mit einer musterhaften Thätigkeit das Futter für ihr Vieh überall zusammen; es ist nicht genug, daß sie auch zu diesem Zweck ihre eignen Früchte, besonders die Gurken, den Hirsen, den Flachs, den Weitzen u. dergl. m. jäten, sondern sie bezählen sogar dem großen Gutsbesitzer oder Pächter für die Erlaubniß, in den Weitzen ⸗oder Gerstenfeldern das Unkraut ausjäten zu dürfen. So habe ich z. B. das Unkraut von einem Stück Weitzen, der nicht sehr unrein war, noch um eine größere Summe an die Meistbietenden, Beetweis verkauft, als der Kaufwerth des auf dieses Stück gefallenen Saat⸗ weitzens betrug. Ich hatte dabei weiter nichts zu thun, als nachzusehen, daß nicht zuweilen einige Weitzenpflan⸗ zen mit ausgezogen wurden; was jedoch äußerst selten,
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