Teil eines Werkes 
3 (1817) Erfahrungen im Gebiete der Landwirthschaft. 3
Entstehung
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wie seine Fäulniß vor sich geht. Freilich läßt es oft das fuult Lokal nicht zu, dem Mist eine zweckmäßige Stelle zu geben, 10 f auch ist es den Gutspächtern nicht zuzumuthen, Kosten auf eine bessere Miststelle zu verwenden, und selten sehen es länge die Herren Gutsbesitzer, die ihre Güter verpachtet haben, 60 ein, wie viel auf eine zweckmäßig angelegte Miststätte an⸗ n kommt. Viele sahen ja, daß sie, auch ohne daß sie kost⸗ ile spielige Verbesserungen ihrer Güter vorzunehmen brauchten,

dennoch hohe Pachtsummen erhielten, und so konnte es ih⸗ deen nen ja auch gleichgültig seyn, wie auf ihren Gütern die dings Miststätte beschaffen ist, und wie dort der Mist behan⸗ Seitte delt wird.

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Mehrere gemachte Erfahrungen und Beobachtungen Hhube haben die Ueberzeugung in mir hervorgebracht, daß es mind vortheilhafter ist, den Dünger, in der Regel, in einem halter nicht zu sehr verfaulten Zustande in den Acker zu brin⸗ fallen gen, und ich habe diese Meinung schon seit mehrern Jah⸗ nicht ren laut geäußert. Der sehr verfäulte kurze Mist verliert und s gegen den, welcher nur im Anfange der Zersetzung begriffen fahreh ist, gar zu sehr an seinem Volumen. Es ist schwer mit vound ihm weit zu reichen, indem er sich nur mit größerer Mühe len m und Sorgfalt gut zertheilen läßt, und nicht gut ein richti⸗ danken ger Maasstab bei dessen Aufbringung zu finden ist. ö

Auffallend war mir es immer, daß die Wirkung des chane

Mistes immer zu Gunsten des weniger verfaulten sich zeig⸗ te. Wenn z. B. auf einen Morgen 8 Fuder sehr specki⸗ ger, ganz kurz verfaulter Mist, und dagegen auf einen an⸗ dera Morgen 6 Fuder von gleichem Gewicht weniger ver⸗