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darf. Es scheint mir vielmehr der Sache angemessener, wenn alles in Hinsicht seiner trocknen Substanz auf eins re⸗ ducirt wird. ö ö
Zu diesem Zwecke habe ich einige Untersuchungen an⸗ gestellt, die ich hier mittheile.
ᷓ§. 566.
Eine Quantität Kornbranntweinspülicht(Kartoffel⸗ branntweinspülicht habe ich so eben nicht) wurde gewogen und dann so lange dem Verdunsten ausgesetzt, bis keine Gewichtverminderung mehr Statt fand. Der trockne
Rückstand wurde ebenfalls gewogen und es ergab sich, daß
10⁰ Pfund von diesem Spülicht 5, Pfund trockne Sub⸗ stanz enthält.
Nach einer gleichen Untersuchung fand ich in 100 Pfund Biertrebern 14,8 Pfund trockne Substanz.
Eine Quantität Kohlrüben, von derselben Art, wie ich in Ponitz erbauete, wurden in feine Scheiben zerschnit⸗ ten, und einer mäßigen Stubenwärme so lange ausgesetzt, bis sie nichts mehr von ihrem Gewicht verloren; hierdurch wurde ausgemittelt, daß 100 Pfund Kohlrüben 14,“ Pfund trockne Substanz enthalten.
Dasselbe wurde mit einer Quantität Krautstrünke, von derselben Gattung Weißkohl, die ich in Ponitz er⸗ bauete, veranstaltet, und es fand sich, daß 100 Pfund davon 15,“ trockne Substanz besitzen.
Eben so wurde eine Quantität Krautblätter gewo⸗ gen und getrocknet, und so ausgemittelt, daß 100 Pfund hiervon 15, trockne Substanz enthalten.


