Teil eines Werkes 
3 (1817) Erfahrungen im Gebiete der Landwirthschaft. 3
Entstehung
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als vom Spülicht aus einer Brennerei, welche möglichst viel Branntwein von einer gegebenen Quantität Getreide liefert. Mehr als wahrscheinlich ist es aber, daß im er⸗ sten Fall mehr Mist als im letztern producirt wird. Der Zuckerstoff und ein großer Theil des Stärkemehls giebt den Branntwein, der Kleber, der Eiweißstoff, ein Theil des Stärkemehls, die Hülsen und dergleichen kommen wahr⸗ scheinlich nur der Mastung und den. Dünger zu gute. Je⸗ mehr nun das Mastvieh vom Gluten, Eiweißstoff und dem Stärkemehl zu Vermehrung seines eigenen Gewichts auf⸗ nimmt, um so mehr muß der Dünger an Quantität und Qualität verlieren. ö

§. 563. ö Daher steht auch sehr in Frage, ob durch das Mäl⸗ zen des auf Branntwein benutzten Getreides wirklich im Ganzen gewonnen wird, sobald nämlich bei einer Brenne rei nicht allein auf den Gewinn an Branntwein, sondern auch auf die Mastung und auf den Düngergewinn Rück⸗ sicht genommen wird. Schon beim Mälzen selbst geht ein Bestandtheil des Getreides, welcher gewiß bei der Mastung und Düngererzeugung eine bedeutende Rolle spielt, nämlich der Kleber verloren; wird nun wirklich auch ein größerer Theil des Stärkemehls vom gemälzten Getreide zu Brannt⸗ wein benutzt, als dies der Fall beim ungemälzten ist, so bleibt natürlich vom erstern weniger für Mastung und Dün⸗ ger, wie vom zweiten zurück. Hierauf werde ich wieder zurückkommen, wenn ich meine gemachten Erfahrungen und Bemerkungen über das Branntweinbrennen mittheile./

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