Teil eines Werkes 
3 (1817) Erfahrungen im Gebiete der Landwirthschaft. 3
Entstehung
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achtet der Boden ziemlich viel Thon enthielt, so hinderte doch das Regenwetter kaum ein Mal einen Tag an der Be⸗ stellung der Felder. Da keine Furche rein brache liegen blieb und manche Vorfrucht, z. B. der Weißkohl spät, erst geerndet wurde, so ist auch oft im November noch Korn und Weitzen gesäet und davon eine reichliche Ernde gewon⸗ nen worden.

Das Areal dieses Gutes war nicht groß, das Gan⸗ ze, was ich bewirthschaftete, wird kaum 500 Magdebur⸗ ger Morgen beträgen haben, und demohnerachtet waren die Einkunfte bedeutend, denn ich gab 4200 Rthlr. säch⸗ sische Währung= 445/ Rthlr. preußisch, Pacht. Mein Nachfolger zahlte 5200 Rthlr. sächsisch. Dies war nur deshalb möglich, weil die Felder durch starke Düngung in große Kraft gesetzt worden waren, die leicht darin erhalten, und demohnerachtet ein hoher Ertrag daraus gezogen werden konnte.

ö d. 557.

Blos im Anfange sind bedeutende Anstrengungen und Aufopferungen nöthig, um den Düngergewinn bedeutend zu vergrößern; ist einige Jahre zweckmäßig verfahren wor⸗ den, so macht sich späterhin die Sache leichter. Der Dünger vermehrt sich, wird der Boden nicht übermäßig, vielleicht durch Handelsfrüchte, angegriffen, progressiv, ohne gro⸗ ße Anstrengungen, sobald nur ein gehöriger Grund gelegt ist. Ein starkgedüngtes Feld bringt mehr Stroh, die darauf erbaueten Futtenkräuter wachsen üppiger, und alles wirkt auf Düngervermehrung hin. Freilich muß man nicht gleich in den ersten Jahren statt der Futterkräuter