Teil eines Werkes 
3 (1817) Erfahrungen im Gebiete der Landwirthschaft. 3
Entstehung
Einzelbild herunterladen

* 9.

rbett Raps, Toback oder dergleichen bauen wollen, dies führt

andt rück⸗statt vorwärts. Solche Früchte erfordern kräftig Legn gedüngte Felder, aber sie entziehen auch diese Kraft zum at, erst großen Theil und geben keinen Dünger wieder. Erst dann, Koen wenn ein Ueberstuß an Dünger Statt findet, wenn die üp⸗ Rwon⸗ piger wachsenden Futterkräuter auf einer kleinern Fläche soviel darbieten, als zur Erhaltung der Felderkraft nöthig Gan⸗ ist und hierzu auch die Getreidefelber Stroh genug liefern, debur⸗ erst dann ist's erlaubt dergleichen zehrende, keinen Dünger waren wiedergebende Früchte zu bauen. Ich kenne mehrere Güter, sach⸗ rwoelche durch den, oft auch zu weit ausgedehnten Raps⸗ Pacht. oder Sommerrübsenbau ruinirt worden sind. Der hohe Dies Ertrag und Preis dieser Früchte war freilich lockend, man sabfe düngte die hiezu bestimmten Felder stark, es war aber noch leicht nicht soviel Mist vorhanden, um auch den übrigen Felbern ertrag das Ihrige zu geben; diesen wurde er entzogen, damit nur die zu Raps oder Rübsen bestimmten Felder genug beka⸗ men. Nicht allein, daß diese Früchte wenig Dünger durch ihr Stroh zurückgeben, der Futterbau wurde wohl u und gar noch eingeschränkt; so verringerte sich der Düngerge⸗ utend winn und die Felder wurden ausgesogen. wor⸗ nger 8. 558. leicht Auch hier in Kussen habe ich sogleich bedeutende gro⸗ Summen zum Behufe der Düngervermehrung verwendet. tlegt So habe ich Wiesen mit großen Kosten durch Entwässe⸗ die rung und Düngung nachhaltig verbessert; ich habe Stroh alles angekauft, bedeutende Summen auf den Anbau der Fut⸗ man tergewächse verwendet; Vieh angekauft und überhaupt je⸗

* de, sich mir dar bietende Gelegenheit zur Oüngervermeh⸗