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ö§. 352..
Den dängerreihen Boden darf ich,! ohne wachhrr zu befürchten, im Herbste später besänn als den dünger⸗ armen. Auf dem letztern muß ich den Pflanzen im Herbste noch Zeit zur Ausbreitung ihrer Wurzeln verschaffen, da⸗ mit sie die letzten Kräfte des Ackers noch zusammen suchen können, denn außerdem habe ich gar keine Ernde zu er⸗ warten, weil sie im Früjahr bald schossen, und daher kei⸗ ne Zeit zum Wurzeltreiben mehr haben.
Im düngerreichen Boden hingegen bedürfen die Pflan⸗ zen keiner zu weit ausgebreiteten Wurzeln, denn sie finden hinlängliche Nahrung nahe um sich herum. Dann begün⸗ stigt auch die durch den Dünger hineingebrachte innere Wärme das schnellere Wachsen des Getreides, und es wächst deshalb auch noch bei einiger Kälte, welche in der Atmosphäre sich einfindet, wo im Gegentheil bei dem Ge⸗
treide auf magerm Boden ein Stillstand des s eintritt. 0
U. 5538.
Da der Mist nicht allein selbst den Pflanzen zur Nab⸗ rung, sondern auch gleichsam als Ferment für andere, zur Pflanzennahrung sich eignende Dinge, welche sich im Acker⸗ boden vorfinden, dient, so kann es auch in dieser Hinsicht nicht einerlei seyn, ob viel oder wenig von diesem Ferment vorhanden ist. Jene Dinge, welche, wenn sie durch Fäulniß aufgelöset, zur Pflanzennahrung dienen können, z. B. Stoppeln, Wurzeln, Unkraut ꝛc. liegen vielleicht in zu kleiner Masse und zerstreuet umher, sie können sich so die ihnen zur Nahrung nöthige Wärme nicht verschaffen,


