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ten und Schutz, der Boden trocknet nun um so leichter aus, und die Pflanze, das Getreide misräth um so mehr, je länger der Regen außen bleibt. Auch die trockne Wit⸗ terung schadet deshalb dem düngerreichen Boden weniger, als dem düngerarmen. Daher ist ersterer im Gan⸗ zen sicherer und weniger dem Miswachs unterworfen als letzterer.
8. 548.
Weil sich der düngerreiche Boden lockerer und milde⸗ rer hält, als der ärmere, so ist auch dessen Bearbeitung leichter; wenn der schwere und zugleich nasse Boden zu mancher Zeit kaum zu pflügen ist, so wird der zwar schwe⸗ re, doch düngerreiche Boden oft noch sehr gut bearbeitet werden können. Dies ist gewiß ein sehr erheblicher Um— stand, hierdurchkannn viel an Zeit und Kraft des Zugvie⸗ hes und der damit arbeitenden Menschen gewonnen, auch Ackergeräth geschont werden.
Der in Kraft gesetzte Boden verträgt es auch 10 ein Mal, daß man ihn etwas naß bearbeitet, was hin⸗ gegen oft der arme Boden, besonders wenn er zugleich thonreich ist, gar sehr übel aufnimmt. Die innere Wär— me des reichern Bodens und die demselben beigebrachte Lockerheit und Milde macht das sonst sehr schädliche Naß— pflügen wenigstens zum großen Theil unschädlich.
9. 549.
Dem einmal in Kraft gesetzten Ackerboden kann ich auch zuweilen etwas Ungewöhnliches zumuthen, ich kann ihm im Nothfall, wenn z. B. ein Unglück einen außeror⸗
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