Teil eines Werkes 
2 (1815) Erfahrungen im Gebiete der Landwirthschaft. 2
Entstehung
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u demnach ausgemittelt werden, wie viel sich zu jeder Zeit ssahn unter der Heerde Kühe im erwähnten Zustande befanden. Zu dieser Ausmittelung diente vorzüglich eine über die Rulun Bullzeit, über das Kalben, Güstestehen und dergleichen lertehes gehaltene Tabelle, durch welche um so leichter eine Vor 4 Gast ausbestimmung möglich war. sch vo⸗ Ueber die möglichst genaue Ausführung dieses ge Nn, meinschaftlich entworfenen Futterplans, wachte mit Sorg⸗- nmerge⸗ falt die Eigenthümerin der Kühe selbst. Zur Führung der Ranches Rechnung war ihr einer der sich bei mir aufhaltenden ANet⸗ jungen Landwirthe zugeordnet. tuchen Die Futtervorräthe auf den verschlossenen Böden re vidirte ich sehr oft selbst. de u 8.56 Wödet Auch für die Schäferei wurde mit Zuziehung des Mei fede be sterknechts ein specieller Fütterungsplan entworfen. Hier⸗ us Dat bei wurde vorzüglich auf die Lammzeit Rücksicht genommen; Nol je näher diese kam, um so besser wurde das Futter für das Mutterschaf bestimmt. Auch wurde auf die sich zuweilen

unter der Heerde befindenden Schwächlinge Rucksicht ge⸗ nommen, diese allein gestellt und für selbige eine besondere Fütterungsart festgesetzt.

11f Zwar sorgte ich überall selbst ängstlich für die gute Aus führung jedes speciellen Fütterungsplanes, doch der Schä⸗

1 ferei nahm ich mich besonders an, ein Mal deshalb, weil ü an und für sich eine bedeutende Schäferei mehr wie jede met auf N

andere Branche der Landwirthschaft das Auge des Eigen⸗ Icht 9

thümers oder Directors verlangt, zweitens weil die Schä ferei meistens auf den Gütern, die ich bewirthschaftete,