Teil eines Werkes 
2 (1815) Erfahrungen im Gebiete der Landwirthschaft. 2
Entstehung
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Soll das Waschen vollkommen geschehen, so gehört hierzu mehrere Zeit, als Knecht und Pferde hierzu übrig haben.

Neben dem guten Putzen mit Striegel und Kartät sche halte ich aber das Schwemmen der Pferde für gut, und wohl dem, dem eine Pferdeschwemme zu Gebote stehet.

Daß beim Schwemmen mit großer Behutsamkeit zu Werke gegangen werden muß, und die Pferde nie im Ge ringsten erhitzt in die Schwemme geritten werden dürfen,

versteht sich von selbst.

5. 625.

Gute und hinlängliche Streu halte ich für wesentlich nothwendig. Für ein Pferd, was die mehrste Zeit am Tage nicht im Stalle stehet, halte ich 8 Pfund Streustroh täglich für hinreichend, aber wenn es viel im Stalle sie het, sind 12 Pfund kaum genug. In der Regel wird bei mir für zwei Pferde täglich eine Schütte Stroh verstreuet, die 18 bis 20 Pfund wiegt.

d. 526.

Auch das Futter muß den Pferden möglichst rein von Sand, Steinen, Federn, Haaren und dergleichen gehal ten und dargereicht werden. eit Sand und Steinen fressen sie sich die Zähne stumpf und zu nichte, und die Federn und Haare können ihnen im Schlunde oder in den Eingeweiden sehr schaden.

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