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Nach diesem ziehe ich das schwache Rundholz den geschnittenen Bohlen(Pfosten, Plänken) vor, weil es dauerhafter, weniger kostspielig und leichter zu repari— ren ist.
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Das Putzen halte ich für die Pferde äußerst vortheil— haft; doch wäre es wohl unklug, bei den Arbeitspferden dieselbe Sorgfalt in dieser Hinsicht aufzuwenden, die ge⸗ meiniglich bei edeln Beschälern oder Luxuspferden statt fin⸗ det. Nicht allein, daß der Knecht nicht füglich hierzu Zeit hat, sondern auch das Pferd würde beim vielen Putzen wirklich mehr verlieren als gewinnen. Denn in der Regel ist in einer energischen Wirthschaft diesen Thieren die Zeit zum Fressen und Ruhen so knapp zugemessen, daß die Sto⸗ rung, deren sie während des Putzens ausgesetzt sind, ihnen immer sehr zur ungelegenen Zeit kommen muß. Ein Mal Putzen des Tages halte ich für vollkommen hinreichend; ein guter, fleißiger Knecht, welcher seine Pferde lieb hat, wird bei einem täglichen Putzen eine große Reinlichkeit be— wirken.
Das tägliche Waschen, welches Herr Dr. Gericke em— pfiehlt, halte ich nicht füͤr rathsam; es muß sehr gut ge— schehen, wenn es nicht mehr schaden als nützen soll. Ge⸗ schieht es nur unvollkommen, so entsteht ein wahrer Klei⸗ ster auf der Haut, der mit Schwierigkeit, ist er ein Ma recht trocken, herauszuputzen ist. Trotz diesem unterlie⸗ genden Kleister kann das Pferd rein scheinen und dessen Haare glänzen.
Schmalz, Erf. II. S


