Teil eines Werkes 
2 (1815) Erfahrungen im Gebiete der Landwirthschaft. 2
Entstehung
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oft Essig, als noch etwas aufzulösen ist, so lange nämlich, als die Silberglätte noch eine braune Farbe besitzt.

Nachdem die Wunde einige Tage mit der Salbe ein gerieben ist, wird sie noch eine Zeit lang mit Bleiwasser ge waschen.

L. 522.

Das öftere Ausmisten der Pferdeställe halte ich für ungemein nützlich. Die Ausdünstung des gährenden und brennenden Pferdemistes kann ohnmöglich den Thieren günstig seyn, vielmehr glaube ich, daß sie den innern und äußern Theilen schädlich ist. Die brennende Hitze, die der

Pferdemist, wenn er in einiger Quantität auf einander

liegen bleibt, verursacht, trocknet den Huf aus und gibt so zu Hufkrankheiten Anlaß.

Am vortheilhaftesten habe ich es gefunden, wenn die Pferde im Stalle auf Holz stehen. Auf Steinen ruiniren sie die Eisen und den Huf, und in die bloße Erde hauen sie Vertiefungen.

Unter den verschiedenen Arten der hölzernen Fußbö den für Pferdeställe haben mir die eichnen oder erlenen Klötzchen, welche wie Steine auf das Hoche gepflastert werden, gefallen. Je länger diese Klötzchen sind, je tiefer sie nämlich nach unten gehen, desto dauerhafter sind sie. Sie bilden, sind sie gut an einander gepflastert, einen ebnen, doch nicht zu glatten Boden, der ungemein dauerhaft ist.

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