gar nicht mehr, am Ende bekam es einen Stelzfuß und war nun unheilbar.
Späterhin bekam auch der Kamerad dieses Pferdes die Mauke. Ich nahm einen als Thierarzt weitberühmten Schmid zur Heilung an; dieser forcirte es sogleich mit ei— ner Salbe, die unter dem Namen, die scharfe, bekannt war; nach ihrem Gebrauch ging nicht nur Haut und Haare weg, sondern das arme Thier war sehr schnell entkräftet, und ich verlor es wie jenes.
9. 518.
Späterhin hat sich die Mauke noch einige Mal an ei— nigen meiner Pferde gezeigt, immer habe ich sie schnell ge— heilt, wenn ich zuerst die maukigen Theile mit Seifenwas— ser gut auswusch und kurze Zeit darauf die Stellen mit spanischer Fliege einrieb. Es entstand hierdurch ein stär— kerer Ausfluß der Feuchtigkeit, der aber nie lange anhielt. Fing es an zu trocknen, so wurden die Stellen abermals mit Seifenwasser gereinigt und bald war das Uebel ge— hoben. ů
Nur ein Mal wollte mir auf diese Weise die Heilung nicht gelingen, darum verfuhr ich, wie Ammon in seinem Handbuch vorschlägt. Ich reinigte nach Vorschrift die maukige Stelle, wendete das angeführte Mittel Nr. 24 äußerlich an und gab innerlich das im zweiten Bande die— ses Handbuchs Seite 256, aus Nelkenwurzel, Baldrian— wurzel und Stinkasand bestehende Mittel, worauf das Uebel bald geheilt wurde. Nebenbei erhielten die mauke— kranken Thiere vorzüglich nährendes Futter, gewöhnlich auch Leinkuchentrank.
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