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ber bei Claß 1804, 1808 erholt und ihn oft recht gut ge— funden, oder, war dies möglich, einen Roßarzt zu Hülfe gerufen.
§. 517.
Ueber die Mauke habe ich leider traurige Erfahrun— gen machen müssen, weshalb ich jedem anrathen will, diese Krankheit nicht für zu unbedeutend anzusehen; ich verlor an dieser Krankheit kurz nach einander zwei egale Wagenpferde, die mir nicht für 300 Rthl. feil waren.
Die Mauke ist, meinen Erfahrungen gemäß, nicht Folge der Unreinlichkeit, denn der Stall, worinnen er— wähnte Pferde standen, wurde stets sorgfältig rein ge— halten. Aber wahrscheinlich ist's mir, daß diese Krank— heit, wie so viele andere Pferdekrankheiten, von Erkältun— gen herrührt. Bei beiden erwähnten Pferden ging die Druse kurz vorher, welche aber bei beiden nicht bösartig aussah und bald geheilt schien.
Der Roßarzt, den ich dabei zu Hülfe rufen ließ, verord⸗ nete bei dem einen, was zuerst die Mauke bekam, nichts als das öftere Waschen mit frischem Wasser; aber leider half dies nichts, die Krankheit wurde bösartiger, sie blieb nicht mehr örtlich, sie blieb nicht allein am Köthen⸗ und Fesselgelenk, sondern sie dehnte sich weiter am Körper aus, und das Thier wurde sehr schnell, besonders auf dem einen Hintertheil, völlig mager. Nun wurden andere Mittel gebraucht, welche, weiß ich nicht; nur erfuhr ich wieder, daß sie das Uebel nicht besser, sondern viel schlimmer machten. Den einen Hinterfuß brauchte das arme Thier


