Teil eines Werkes 
2 (1815) Erfahrungen im Gebiete der Landwirthschaft. 2
Entstehung
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machen, ohne daß dabei auf den gewonnenen Dünger gesehen wird, wodurch freilich der Werth desselben sehr zu sinken scheint, doch kann er auch da zweckmäßig ver⸗ wendet, einen hohen Gewinn bringen.

Selbst eine feine Wolle tragende Schäferei kann, wenn sie auf den höchsten Punkt in sich selbst veredelt ist, und Wolle und Vieh zu einem sehr hohen Preis verkauft wird, einen so hohen und unmittelbaren Ertrag gewähren, daß auf Kosten des Getreidebaues die Anzahl der Schafe mit Vortheil vergrößert, und da, wo sonst Getreide erbauet wurde, Futter erbauet werden kann. Hierdurch wird natürlich viel mehr Mist gewonnen als zur guten Düngung der Felder nöthig wäre; doch braucht er deshalb nicht weggeworfen zu werden, es sind dann solche Gewächse zu bauen, welche vielen Dünger consumi⸗ ren und deshalb gewöhnlich hoch ins Geld zu setzen sind. In Rochsburg wird Raps in solcher starken Dün⸗ gung und hinter diesem Weitzen erbauet; durch immer tieferes Pflügen wird bei einer außerordentlich starken Düngung der Boden nachhaltig verbessert, und der Frucht⸗ und Futterbau um so sicherer und von der Wit⸗ terung unabhängiger. Hiervon ein Mehreres beim Feldbau.

§. 270.

Wohl habe ich die Viehart, welche mir den höch sten unmittelbaren Gewinn brachte, in Hinsicht der Zahl begünstigt und diese im Verhältniß der übrigen gehalte nen Vieharten nach Möglichkeit erhöhet, doch habe ich keine in Hinsicht des Futters hinten angesetzt, und bei allen eine möglich höchste Veredelung bezweckt; damit

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