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——— nigem oder vielem Vieh gegeben wird, und ob das Stroh alles eingestreuet oder zum großen Theil verfüttert wird. Dann sind die vorgeschlagenen Formeln blos auf die Fütterung des Rindviehes und der Pferde gegründet, in Hinsicht der Schafe sind meines Wissens noch keine entsprechende Beobachtungen angestellt worden. Wenn ich meine Erfahrungen über die Zucht der einzelnen Vieh— arten mittheile, will ich die sehr genau geführten Fütte— rungstabellen beifügen, und zugleich den Gewinn an Dünger angeben. Vielleicht trage ich dadurch etwas zur Feststellung der Grundsätze in Hinsicht der Düngerpro— duction bei. §. 269.
Zwar ist der Dünger in den meisten Landwirthschaf— ten die Hauptsache, warum Viehzucht getrieben wird, wenn auch dies von vielen nicht zugegeben werden sollte; doch kann es allerdings auch Fälle geben, wo der un— mittelbare Gewinn der Viehzucht so hoch ist, daß es lohnt, sie höher zu treiben, als es um der Düngerge— winnung nöthig wäre; ja, es gibt Fälle, wo der Dün— ger gar keinen Werth hat, oder vielmehr keinen zu haben scheint, und dennoch Viehzucht mit Vortheil getrieben wird. So wird z. B. in der Nähe großer Städte
eilch und Butter so theuer verkauft, daß dadurch der unmittelbare Gewinn der Rindviehzucht so hoch steigt, daß deshalb ein großer Theil des Getreidebaues aufge— opfert, und dagegen mehr Futter erbauet werden kann. Viele ergiebige Niederungswiesen und vieles Branntwein— brennen kann an einigen Orten, z. B. in kleinen und Mittelstädten, die Viehzucht und Mastung vortheilhaft


