Teil eines Werkes 
2 (1815) Erfahrungen im Gebiete der Landwirthschaft. 2
Entstehung
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§. 268.

Es ist vorgeschlagen worden, den Düngergewinn nicht nach der Kopfzahl des Viehes, sondern nach der Quan tität des Futters und Streustrohs zu berechnen. Es ist z. B. angenommen, daß das verfütterte Heu und einge streuete Stroh durch den Zutritt der Feuchtigkeit sich um 2, vermehre, und diese Zahl zur Formel gemacht. Wollten wir nun auf diese Weise erfahren, wie viel wir Futter brauchen, um eine gewisse Quantität Feld gut zu bedüngen, so müßten wir folgendermaßen verfahren: Angenommen, es sollten jährlich 1o M. Morgen mit 900 Fudern Mist, à 2000 Pfund, folglich mit 1800000 Pfund bedüngt werden, so müßten wir in diese Pfund zahl mit 3,3 dividiren, so ergibt sich, daß wir 782610 Pfund Heu und Streustroh nöthig haben. Hiervon nehmen wir 4 als Futter und als Streustroh an; es sind demnach, um 100 M. Morgen zu düngen, 5867574 Pfund Heu, oder anderes, auf Heu reducirtes Futter und Futterstroh, und hierzu 1958524 Pfund Streustroh nöthig. Sollten nun lauter Kühe dieses in Dünger ver wändeln, und diese sehr reichlich gefüttert werden, so würden 53 Stück dazu gehören, da eine starke Kuh jährlich 11òο Pfund Futter, alles auf Heu reduciret, zur guten Fütterung nöthig hat, und jeder 3650 Pfund jährlich eingestreuet werden muß.

Doch es scheint mir, als wenn dies Verfahren noch auf sehr schwankenden Grundsätzen beruhe, denn den von mir gemachten Bemerkungen gemäß, macht es auf die Quantität und Qualität des Mistes einen sehr bedeuten den Unterschied, ob eine gegebene Quantität Futter we