Teil eines Werkes 
2 (1815) Erfahrungen im Gebiete der Landwirthschaft. 2
Entstehung
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fehlt, muß ihm die Viehart, welche ihm den meisten unmittelbaren Gewinn gewährt, liefern, denn der Dün ger ist um so wohlfeiler, je höher die Nebenprodukte, welche die Dünger liefernde Viehart bringt, ins Geld zu setzen sind. Die Zahl der Thiere, welche zur Erzie lung des nöthigen Düngers gehört, ist leicht auszumit⸗ teln; meine Erfahrungssätze hierüber habe ich im ersten Bande, in den 8o. 58 bis 63 mitgetheilt. 5. 263.

Ist die Zahl alles zu haltenden Viehes bestimmt, so hat der Landwirth für das Futter zu sorgen, welches zur reichlichen Fütterung des sämmtlichen Viehes nöthig ist. Auch hier müssen die stattfindenden Lokalverhältnisse bestimmen, woher dieses Futter zu nehmen ist; entweder es sind viele oder wenige, gute oder schlechte Wiesen, oder es ist Brauerey, Brennerey/ Stärkenfabrik oder viele auswärtige Weide und dergl. mehr, vorhanden oder nicht. Das, was er nicht auf solch eine Art an Futter gewinnt, müssen ihm die Felder liefern, und er hat demnach bei der Wahl eines zweckmäßigen Feldsy⸗ stems, besonders hierauf Rücksicht zu nehmen.

9§9. 264.

Als Zeitpächter war mir es freilich nicht erlaubt, die Wirthschaft ganz so, als ich wohl wünschte, einzu⸗ richten; doch that ich was ich konnte. Da der unge mein hohe Preis der feinen Wolle zur möglichsten Ver⸗ größerung und Veredlung der Schafe anspornte, so war es die Schäferei, welche mir am wohlfeilsten den Dünger lieferte, und darum suchte ich auch beides, die Vergrößerung und Veredlung derselben so weit wie möglich auszudehnen.

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