Teil eines Werkes 
2 (1815) Erfahrungen im Gebiete der Landwirthschaft. 2
Entstehung
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Doch, da auch Milch, Butter und Käse gut ins Geld zu setzen waren, so verringerte ich den Rindviehstand nicht, sondern blieb bei der übernommenen Zahl, und suchte nur die Race, zu meinem Zweck, so viel als möglich zu veredeln.

Ponitz hatte die Triftgerechtigkeit mit den Schafen auf den Unterthänengrundstücken; ich konnte mit Sicherheit annehmen, daß auf diesen und den Ritter gutsgrundstücken den Sommer hindurch 1000 Stück altes Schafvieh, und 300 Stück Lämmer sehr gut er nährt werden konnten. Diese Anzahl Schafe, das vor handene Rind⸗Zug- und Schweinevieh konnten, nach meiner Berechnung, auch das vorhandene Feld, durch hinreichenden Dünger, in Kraft setzen und erhälten:

Es gehörten nämlich zum Rittergute Ponitz 225 altenburgische Acker oder 5624 Magdeburger Morgen Feld. Wenn jeder Magdeburger Morgen 9 Fuder Mist à 22 Ctl. alle 3 Jahr im Durchschnitt erhält, so ist dies wohl als eine sehr starke Düngung anzunehmen und das Ziel, was ich bei Führung einer Wirthschaft immer zu erreichen strebe. In Ponitz hatte ich jährlich circa 188 Magdeburger Morgen zu bedüngen, hiervon behordeten 1000 Stück Schafe 70 M. Morgen. 1000 Stück Schafe geben im Winter

500 Fuder Dünger, hiermit werden

bedüngt 2 2 55· 6 300 Stück Lämmer geben 50 Fuder 1155 bedüngen

Latus 131 M. Morgen. A 2