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das Ansäen des Klee's zur Verbesserung der Weide noch vortheilhafter. Hier ist aber der weiße Klee deshalb besser, weil er mehrere Jahre ausdauert als der rothe und sich immer mehr und mehr bestocket; gut ist es, wenn hier etwas rother untergesäet wird, er macht für die ersten Jahre die Weide besser und angenehmer.
9. 259.
Privative Weideplätze, welche für immer zur Weide bestimmt sind, sind mehrentheils gar vieler Verbesserun⸗ gen fähig, aber leider sind sie sich selbst überlassen, und gewähren für das weidende Vieh eine sehr kümmerliche Nahrung. Gewöhnlich sind sie voller verraseter Haufen, die keine Nahrung darbieten, und zwischen diesen Haufen stehen Pflanzen, die kein Vieh genießen kann. Die erste Verbesserung sey daher die, daß sämmtliche Haufen abgesto⸗ chen und auf Rodehaufen gekarrt werden. Diese Haufen können, wenn der Rasen verrodet ist, eben so, wie auf der Wiese, wieder vertheilt und gestreuet werden.
Die auf die privativen Weideplätze gestreueten Dün⸗ gemittel belohnen eben so gut, als wie auf den Wie— sen, wer daher welche anwenden kann, wird großen Vor— theil haben; nur ist es nöthig, daß der Platz nur theil⸗ weise bedüngt und der gedüngte Theil einige Zeit nicht be— hüthet wird, weil das Vieh nicht gern drauf fressen und einige Düngemittel sogar der Gesundheit des Viehes scha⸗ den würden. ö
9§. 260.
Noch mehrern Gewinn würde man von den privativen
Weideplätzen haben, wenn man, wo das Lokal es verstat⸗ 2


