Teil eines Werkes 
1 (1814) Erfahrungen im Gebiete der Landwirthschaft. 1
Entstehung
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aufgefahren, verbessert moorige, vorher sumpfig gewesene Wiesen gar sehr. Gut ist es, wenn auf einmal, sowohl die Erde als auch der Sand, nicht zu dick aufgestreuet, sondern lieber mehrere Jahre damit fortgefahren wird. So bildet sich eine neue Oberfläche und die bessern Futterkräu⸗ ter verdrängen die sogenannten sauern.

Dann können auch Kalk, Mergel, Gips, Torfasche, Holzasche, Ruß und dergleichen, als Düngung angewen det werden, wovon ich schon weiter vorn, in den. 23⁰0 bis 237, ein Mehreres gesagt habe.

Die Verbesserung der privativen Weiden und Triften.

9. 253.

Es kann dem Landwirth nicht gleichgültig seyn, ob da, wo er sein Vieh hintreibt, damit sichs dort satt weidet, wenig oder viel wächst; sein Bestreben muß daher darauf gerichtet seyn, diese Weideplätze nach Möglichkeit zu ver⸗ bessern, damit auf ihnen viel und gutes Futter wächst; sein Vieh gedeihet dann nicht allein besser und giebt ihm mehr Gewinn, sondern er kann auch vielleicht eine größere Quantität Vieh auf derselben Fäche ernähren.

Bei der reinen Dreifelderwirthschaft wird ein ganzes Drittheil als Weide benutzt, worauf selten viele und gute Futterkräuter wachsen, wenn nicht dergleichen angesaäͤet wurden; meistentheils sind die Brachen von Unkräutern überzogen, die von wenig Vieh gern gefressen werden, es kann deshalb äuf einer bedeutenden Fläche immer nur we⸗ nig Vieh vollkommen gut ernährt werden.

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