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zu zwingt; am ersten wird es noch von den Pferden ge⸗ fressen, aber leider giebt es diesen nur sehr wenig Kräste, sie müssen entweder viel uud gute Körner nebenbei bekommen, oder es darf ihnen keine starke Arbeit zugemuthet werden. In Sachsen, wo keine Pferdezucht, aber desto eifriger die Schaf- und Rindviehzucht betrieben werden, taugen Wie— sen mit sogenanntem sauern Futter nicht viel, und hierun— ter gehören die meisten Bestauunswiesen.
Ich gebe es zu, daß ich mich irren kann, daß die Be⸗ slauungswiesen, bei zweckmäßiger Behandlung, nicht al— lein vieles, sondern auch gutes Futter liefern können. Doch ziehe ich da, wo das Lokal das Bewässern(Berie— seln) zuläßt, die berieselten Wiesen jenen gar sehr vor.
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Die Maulwürfe richten auf trocken gelegenen Wiesen oft scheinbar sehr großen Schaden an; ich sage:„schein— bar,“ weil ich überzeugt zu seyn glaube, daß die Maul— würfe, wenn sie nicht gar zu häufig auf einer Wiese hau— sen, derselben mehr nützen als schaden. Wenn die auf— gestoßenen Haufen oft gestreuet werden, damit keiner be⸗ rasen und so das Mähen hindern kann, so wird dadurch die Wiese wie versüngt. Die ausgestreuete Erde bedeckt und erstickt das Moos, und befördert das Wachsthum der übrigen Pflanzen, zumal wenn Kalktheile unter der durch die Maulwürfe von unten heraufgebrachten Erde be— findlich sind. Ich habe nie eine Wiese gesehen, die der darauf befindlich gewesenen vielen Maulwurfshaufen hal— ber, wenn diese ordentlich gestreuet waren, weniger und


