Teil eines Werkes 
1 (1814) Erfahrungen im Gebiete der Landwirthschaft. 1
Entstehung
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ist, also hierzu nichts mehr zu horden ist. Meiner Ueber⸗ zeugung gemäß, benutzt man aber diesen Herbstpferch hö⸗ her, wenn man das fürs künftige Jahr bestimmte Kraut feld hordet und da den Pferch unterpflügen läßt.

§. 248.

Ueber das Bestauen der Wiesen habe ich selbst keine Erfahrung gemacht, kann daher nicht viel darüber sagen; doch gestehe ich aufrichtig, daß mich das, was ich davon sahe, nicht zur Nachahmung reizt. Durch das Bestauen gewinne ich an der Quantität, aber verliere entsetzlich viel an der Qualität des Futters. Es ist ganz natürlich, daß auf einer Wiese, welche mehrere Monate lang im Früh jahr förmlich in einen Teich verwandelt wird, und das Wasser oft und auf vielen Flecken 6 Fuß und drüber steht, alle die Wiesenpflanzen, welche ihrer Natur gemäß nicht unter Wasser gedeihen können, vergehen, und die Stöcke davon verfaulen müssen. Diese Pflanzenarten sind gerade die besten und süßesten, welche vom Viehe am liebsten ge fressen werden, und ihm am besten gedeihen. Statt die ser bessern Wiesenpflanzen gedeihen um so mehr alle die, welche das Wasser im vorzüglichen Grade lieben, sie wach⸗ sen zu einer beträchtlichen Höhe, und bieten dem Auge etwas dar. Die Heuböden und Scheunen werden von solch einer Wiese gefüllt, und der Besitzer dünkt sich reich an Futter. Aber man untersuche die Qualität dieses Fut⸗ ters genau, und man findet, daß wenig an der vermehr⸗ ten Menge gewonnen wurde. Erstens wird dieses Futter nur äußerst ungern vom Vieh gefressen. Die Schafe und das Rindvieh fressen es nur, wenn sie großer Hunger da⸗