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Schornsteinfeger wenden, für welche das Rußsammeln ein Nebenverdienst werden könnte; die mehrsten Hausbesitzer würden froh seyn, wenn der Essenkehrer sie vom lästigen Ruß befreiete, da die Köchinnen sich nicht gern damit die zarten Finger beschwärzen.
§. 231.
Nach dem Ruß ist ohnstreitig der Gips das kräftigste Düngungsmittel für Wiesen; ich darf hier nichts mehr über dessen Wirkung sagen, indem ich meine Erfahrung üͤber diesen Gegenstand schon im Artikel vom Kleebau nie⸗ dergeschrieben habe.
F. 232. ö
Die Mistgauche(Urin vom Vieh) ist auch ein sehr kräf⸗ tiges Düngungsmittel für Wiesen, doch habe ich mehr Vor⸗ theil davon gehabt, wenn ich sie auf das Feld zur Wintersaat habe fahren und dort einige Mal mit pflügen lassen. Aber dem ohnerachtet verachte ich die Gauche durchaus nicht als Wiesendüngung, und ich habe viele Wirkung davon gese— hen, nur muß sie, wenn sie wirklich nutzen soll, in einem Behälter gefault haben, sonst ist sie entweder bei günstiger Witterung angewendet, ganz unnütz, oder bei ungünstiger, d. h. bei heißer Witterung angewendet, sogar schädlich, indem sie die ganze Grasnarbe verbrennt. Es ist daher nöthig, daß an jedem Stalle zwei verhältnißmäßig große Gauchenbehälter befindlich sind; ist der eine voll, so muß eine bewegliche Rinne, welche die Gauche aus dem Stalle ins Gauchenloch leitet, in das zweite Loch gelegt werden können. Ehe das zweite Loch voll ist, muß das erste völ⸗ lig gegohren haben und zur Anwendung als Düngung ge⸗
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