Teil eines Werkes 
1 (1814) Erfahrungen im Gebiete der Landwirthschaft. 1
Entstehung
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nun sich besser ausbreiten, und die Stelle des Mooses ein⸗ nehmen. Wurde diese Wiese fernerhin mit Dünger unter⸗ stützt, so behielten die guten Wiesenpflanzen immer die Oberhänd und das Moos konnte nicht mehr aufkommen.

9. 229.

Ein großer Theil des Mooses mußte aber durch die Ege zerstört werden, wenn anders die Düngung wirken sollte; ich habe die Vortheile des Egens recht augenschein lich vor mir gehabt, indem ich ein Stück moosige Wiese egen, und dieses und ein nebenliegendes, ebenfalls mosiges Stück, mit Kalk und Asche bedüngen ließ. Auf dem ge egten Stück ward die Düngung durch das mehrere und bessere Gras sichtbar, während auf dem nicht geegten Stück nichts besseres zu sehen war. Nur muß dies Egen von einem starken, geschickten und achtsamen Mann ver richtet werden, denn er muß, wenn die Ege hängt, sie fleißig heben, aber auch sie nicht lange tragen, damit nichts ungeegt bleibt.

9. 230.

Der Ofenruß steht in dem Rufe als bester und erster Moosvertilger. Das Moos vertilgt er wohl nicht un mittelbar, aber er ist das kräftigste Düngungsmittel für mehrere Pflanzengeschlechter; diese wachsen nach der Ruß düngung so kräftig vorwärts, daß sie den lästigen Nach bar, das Moos, nicht scheuen, sondern ihn verdrängen. Nur Schade, daß der Ruß selten in großen Quantitäten zu haben ist. Er sollte in großen Städten gesammelt und an die Landwirthe in der Nachbarschaft abgelassen werden. Die Ländwirthe nahe bei Städten sollten sich an die