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kommt. Ist sie alle gestreuet, so habe ich Samen von guten Wiesenpflanzen aufgesäet, aber nicht so ganz dick, als bei Anlegung einer neuen Wiese, drauf habe ich die Wiese einige Mal übers Kreuz egen und endlich walzen lassen.
ö§. 226.
Die so behandelte Wiese hat sich im Sommer drauf gar nicht mehr ähnlich gesehen; das Moos war weg und es standen nichts als gute Wiesenkräuter drauf. Solch eine Wiese wird aber auch erst im zweiten dritten Jahre vollkommen. Dann ist das Moos verfäult, und dient be— sonders den jungen Pflanzen zur Nahrung; ferner haben sich dann erst die ausgesäeten jungen Pflanzen bestaudet. Das eigentliche Gras(gramina) erstickt nicht unter der aufgestreueten Erde, sondern es schiebt hindurch und zieht Nahrung daraus, wächst also um so besser, und giebt mehr und besseres Futter.
§. 227.
Moosige Wiesen lassen sich auch verbessern, wenn man im Frühjahr sie mit leichten eisernen Egen mehrere Male tüchtig überegen läßt, das Moos eget sich größten⸗ theils heraus, und kann dann zusammen gerecht und als Streu zur Mistvermehrung angewendet werden.
9§. 228.
Nach dem Egen habe ich Ruß, Kalk, Gips odert Asche aufstreuen lassen, auch Gauche habe ich auffahren lassen. Diese Düngungsmittel haben auf das bessere Wachsen der guten Wiesenpflanzen gewirkt, diese konnten
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