schickt seyn. In der Schweitz, wo die Mistgauche in gro⸗ ßem Werth gehalten wird, mögen sehr zweckmäßige Vor— richtungen in dieser Hinsicht anzutreffen seyn. Jammer— schade ist es, daß bei den mehrsten Landwirthen die Mist⸗ gauche ungenutzt im Dorfe herum oder in Bäche läuft. Mehr über ihre Anwendung werde ich sagen, wenn ich
meine Erfahrungen über Düngung im Allgemeinen mitthei⸗
len werde. . 233.
Nach Mistgauche mag wohl die Holz⸗, die Braun— kohlen⸗ und die Torfasche kommen. Doch ist die Holz⸗ asche in den mehrsten Gegenden eine zu kostbare Düngung nnd lohnt nicht auf allen Wiesen gleich gut. Auf trocknen Wiesen mit sandigem Boden spürt man in manchen Jah—⸗ ren kaum einige Wirkung nach der Holzaschendüngung. Ich habe in Ponitz in einem Jahre, ohne die selbst erzielte, für mehrere hundert Thaler Holzasche gekauft und auf Wiesen angewendet, kaum habe ich danach so viel Futter mehr geerntet, daß dies, zu einem billigen Preise ange— schlagen, die Asche bezahlte, demnach war es gerade so gut, als kaufte ich das Heu.
Auf Wiesen mit lehmigem und moorigem Boden habe ich wieder viel Wirkung nach Aschendüngung gesehn; auf
letzterm zumal, denn in moorigem Boden ist gewöhnlich sau⸗
rer Humus enthälten, der unauflöslich ist, aber durch das Kali der Holzasche auflöslich gemacht wird.
§. 234. Die Braunkohlen- und Torfasche hingegen thut, nicht in zu geringer Menge angewendet, auf den Wiesen vor⸗
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