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des Hauslehrers genossen hatten, wurden auf das Gym⸗ nasium nach Gera verpflanzt. Aber leider! sind die Jahre, die ich auf dieser Schule verlebt, doch wenigstens zur Hälfte für mich verloren gegangen; denn nach der Einrich— tung, die dazumal dort herrschte, war wenige und oft zweck— widrige Anregung zum Fleiß vorhänden: lernte der Schüler etwas, so war es gut, lernte es nichts, so glaubte man von Seiten der Lehrer das Seinige gethan zu haben, wenn man mit Scheltworten den Schüler mehrere Male zum Fleiß angeregt hatte. Die mehreste Zeit wurde mit dem Auswendiglernen und Hersagen verschiedener Dinge hingebracht, was durchaus nicht geeignet war, einen jungen Menschen, der einen lebhaften Geist besaß, Liebe zu den Wissenschaften beizubringen. Die Zeit verstrich, und ich hatte wenig mehr Kenntnisse, als ich von meinem Hofmeister mit auf die geraische Schule gebracht hatte. Da ich meine Liebe zur Landwirthschaft nicht verloren hatte, vielmehr dieselbe, so oft ich auf das Land kam, immer mehr und mehr erhöht wurde; so glaubte man nun, daß man kein Geld wegen mir weiter zu verschwenden brauche, indem der Landwirth nicht viel Schulkenntnisse nöthig habe; ich wurde also von der Schule auf ein neu erpach— tetes Rittergut mittler Größe genommen, und damit ich doch schreiben und rechnen könnte, wurde ich einem elen⸗ den Dorfschulmeister in dieser Hinsicht übergeben. Dieser gute Mann war ein Schneidermeister, und da er von Ju— gend auf zum Schneider bestimmt war, so hatte er ge— glaubt, daß er zum Zuschnitt eines Kleides nicht mehr als die 5 Species der benannten Zahlen nöthig habe, hatte auch daher sich nur bis zu diesen empor gehoben. Brüche,


