Teil eines Werkes 
1 (1814) Erfahrungen im Gebiete der Landwirthschaft. 1
Entstehung
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ihn hochachten; ich hätte demnach viel bei ihm lernen konnen, wenn er nicht viel zu früh für mich gestorben wäre, ich war nicht längst 7 Jahr gewesen, als der Tod ihn von uns riß. Der Leser wird sagen, daß ein Knabe von 7 Jahren wohl noch wenig die sich ihm darbietende Ge legenheit habe benutzen können; aber es war doch so. So gab mir mein Vater im größern Gärten ein kleines Gärt chen, in welchem ich, so oft es nöthig war, außer den Schulstunden, wo uns ein Hauslehrer unterrichtete, unter Leitung meines Vaters arbeitete. Wurde das Getreide von der Scheune aufgehoben, so wurde ich auf den Ge treideboden gestellt, um dort das aufzuhebende Getreide von den Dreschern in Empfang zu nehmen und mit Stri chen in meiner kleinen Schreibtafel zu berechnen. Mein Vater wußte mir sehr früh Geschmack an Schnitzeleien bei zubringen; oft war ich bei dem, auf dem erpachteten Gu te meines Vaters arbeitenden Wagner, erhielt von dem, auf heimliche Veranlassung meines Vaters, Handwerkszeug und Anweisung verschiedene Kleinigkeiten zu verfertigen; bald wurde eine kleine Leiter, bald eine kleine Pflugschleife, bald ein Stiel in meiner kleinen Schaufel fertig. Nach dem Tode meines guten Vaters wurde die Wirthschaft von meinen beiden ältern Brüdern und meiner guten Mutter fortgesetzt. Fehlte mir auch hier die freundliche Zurecht weisung meines verständigen Vaters, so that die Mutter das Ihrige, und meine Brüder ließen mich doch oft dies und jenes Geschäft verrichten. 9. 3.

Bald wurde der Hauslehrer abgedankt, und ein einige

Jahr älterer Bruder und ich, die wir beide den Unterricht