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men, noch auch eine bleibende Furche und ein schmales Bret
hervorbringen zu müssen, überwiegend.
Der niederrheinische Pflug(3. 39, unterhalb Coblenz, ist ganz haakenartig. Die Schaar(3 b), schmal und spitzig, ebenso das vorne mit Eisen beschlagene Streichbrett 03 a), welches so befestiget wird, das man die vordere gekrümmte Spitze in ein, vorne neben der Schaar befindliches Oehr, eine hinten angebrachte Sprosse aber in das Loch steckt, welches am
Sterze zu diesem Zwecke mit eisernem Beschlage gefüttert
ist. Der Sterz ist ein starkes, ausgeschweiftes Brett. Das Vordergestelle hat einen sehr hohen Galgen mit einer beweg— lichen Lichte. Im Bergischen, wo der Boden uneben und fest, wird dieser Pflug zum Häufeln der Kartoffeln ꝛc. ge⸗ braucht, zum Umbrechen aber ein anderer. Ersterer scheint besonders nützlich zu seyn zur Zerstörung des Unkrautes.
Der Rhein gauische Pflug(3. 40, gezeichnet in Eltville, ist weniger abweichend von der gewöhnlichen Form. Das Streichbrett(4 a und b) hat einen oder zwei Haaken zur Befestigung an der Griessaule. Große Schaar. Bei diesem Pfluge sind die beiden Flügel derselben nothwen— dig, während bei den bairischen und fränkischen der linke durchaus überflüssig ist. Die Sterzen ein Stamm mit zwei Aesten, daher unten ein und dasselbe Loch zum Einstecken der Streichbrettsprosse von beiden Seiten. In diesem großen Garten von Rüdesheim bis Wahl ist neben dem Weinland
weniger Getraide-, mehr Klee-, Lüzerne und Gemüseland.
Die Beweglichkeit des Streichbretts setzt sich jenseits des Maines fort, aber nicht mehr im Rheinthal, sondern über den Odenwald bis nach Würtemberg.
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