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sind derb. 2 a zeigt die Ansicht von oben. Der Pflugbaum liezt auf einer leichten Vertiefung des Schemmels frei auf; eiserne Stangen bilden einen hohen Pfluggalgen mit 2 Rin—
gen für die Stränge. Die Zucht von Eisen. Zu Sterzen
(Röhren) dient ein Gabelast.
5 Ein großer, schwerer Pflug, dem festen Boden der Würtemberger. Alp entsprechend, bei dem Dorfe B öh⸗ ringen gezeichnet. Die Wölbung schwaächer, Schaar und Streichbrett nicht in stetigem Uebergange, auch keine eiser— nen Schienen, dagegen die, auf schwerem Boden in meh— reren Gegenden übliche eiseine Stange vor der Griessäule, zu welcher von dem Streichbrette eine besondere hölzerne Sprosse geht, wie bei 5 a zu sehen.
6) Pflug aus dem Münsterlande, bei dem Wall— fahrtsorte Telgte gezeichnet. Er ist langgestreckt, mit einem einzigen Sterz. Das Streichbrett beträchtlich dick, so daß die Wölbung aus dem Holze gearbeitet werden kann, ohne ein Brett zu krümmen; ein eiserner Beschlag schützt es ganz vor Reibung. Von letzterem geht ein gekrümmtes Band an die Griessäule. Das Sech stark conver*).
*) Man behauptet gewöhnlich, die beste Form für die Schneide des Sechs sey die gerade Linie, als die kürzeste. Al— lein dieß ist unrichtig. Eine Bauchung in derselben senkrechten Ebene vermehrt den Widerstand nicht, weil dieser bloß von der Tiefe des zu zerschneidenden Erdstreifens bedinat wird. Man stelle sich die krumme Linie vor als aus unendlichen kleinen gera⸗ den, treppenförmig zusammengesetzt; hier wird es deutlich, daß nur die kleinen verticalen Linien die Schwierigkeit machen, und es ist gleichviel, ob die in jedem Augenblicke zu zerschneidenden Erdklumpen lothrecht oder schief über einander liegen. Schnei— den wir doch einen Kuchen ebenso leicht bei schiefer als bei senkrechter Führung des Messers! Auch müßte sonst die Zahn⸗
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