Bedürfnissen anschmiegt. Je näher ein Gewerbe dem Stamme einer jeden solchen Verzweigung liegt, desto einfacher und leichter pflegt das Marktgeschäft zu seyn, weil um den Stoff um so mehr Bedürfnisse sich bewerben, je weniger er bear— beitet ist. Bei der Landwirthschaft z. B. verursacht der Ab— satz wenig Mühe im Verhältniß zur Erzeugung, während er bei vielen Großgewerken(Fabriken) große Bemühungen kostet. Am nächsten dem Markte stehend und bloß mit ihm beschäftiget ist der Handel, der für einigen Gewinn die Marktseite der anderen Gewerbe übernimmt, und bei dem die technische Seite nur noch als Waarenkunde erscheint. Der Handel ist daher das zum Ganzen verbindende Organ; die Uebersicht des Gewerbewesens, welche er erfordert, ist die vollständigste, die in einem Gewerbe gefunden wird. Das Speculiren des Kaufmanns forscht aus, wo etwas Unverbundenes, Einzelnes ist, ein Ueberfließen(angehäufter Vorrath, wohlfeile Preise), oder ein Bedürfen(Nach⸗ frage). Er nimmt Erzeugnisse für das Ganze in Empfang (Kauf), vertheilt sie wieder an verschiedene Orte(Ver— kauf), und strebt, jede einseitige Stockung auszugleichen; je schwieriger und größer diese ist, desto höher steigt sein Nutzen für Andere und sein Gewinn, daher betrachtet er sie als desto günstigere Conjunetur. In der Exdarbeit waltet die Natur vor, bedingt und beschränkt die menschliche Thätigkeit, welche am Boden wurzelt; in den Gewerken ist der Stoff beweglich geworden, von der Erde getrennt, und die Arbeit hat einen weiteren Spielraum, doch wirken noch Naturkräfte mit, die sich dagegen im Handel nur noch in der Beihülse zur Versetzung der Waaren im Raume äußern. Die Her— vorbringnisse der Erde werden durch diese drei Gewerbe in rohe Stoffe, Gewerkswaaren und Verbrauchsgegenstände
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