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Ansichten der Volkswirthschaft mit besonderer Beziehung auf Deutschland / von Karl Heinrich Rau
Entstehung
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20 lassend, nur für Genüsse, schöne Künste und Staatsangele der genheiten zu leben suchte; von dieser Seite die drückendste Gew Aristokratie. Begreiflich reichte das Erzeugniß der Arbeiten ihnan den nicht zu, und man mußte nach Oberherrlichkeit über an Hfihr dere Länder trachten, um von ihnen Zins zu nehmen. Der schen, praktische RKenophon, den man, nach seinen wirthschaftli 3 chen Schriften, den Justi seiner Zeit nennen könnte, er Woro kannte den üblen Einfluß des fehlerhaften Nahrungswesens duflr auf die auswärtigen Verhältnisse wohl, und machte Vor jenes schläge, ihm abzuhelfen, in denen er aber in die Irrthümer nach y des Handelssystemes verfällt*). D08 H

Einige Nahrungsgeschäfte wußte Aristoteles in keiner drscl der bisher aufgeführten Gattungen unterzubringen; er nahm 5 daher noch eine dritte Classe, neben der hauswirthschaftlichen Vubi Gelderwerbkunst und der Tauscherwerbkunst, an, welche Drpch zwischen diesen beiden stehen, von jeder etwas an sich haben I B. soll. Hauptsächlich gilt dieß vom Bergbau. Er besteht U dn zwar in einem Bearbeiten der Natur, wie die Landwirth Warhh schaft, aber seine Erzeugnisse erfordern doch nothwendig die1 Vertauschung, da sie nicht unmittelbar genießbar sind(wie zichen, die Früchte), aber doch nützlich). Nämlich der Tausch ist

hier nicht bloß ergänzend, den Ueberfluß einer Waare mit dem Mangel einer anderen ausgleichend, sondern die ganze 17

Ausbeute muß in dem Umlauf gegeben werden, wie es in einem Gewerke geschieht; ein einzelnes Hauswesen könnte mit diesem Zweige des Erwerbes gar nicht bestehen, daher wurde er auch oben unter den Arten der natürlichen Nahrungssorge nicht aufgeführt. Man sieht, daß die, auf dem Standpunkte

1) Von den Eink., 1. C. 2) πάꝗαεοσ uμεν, ½νπενν&e. Polit. I. IT.