bedentesd Dieser ökonomische Theil der Gelderwerbkunst steht der oben henommez, bezeichneten Nahrungssorge(ρονν παιπιααεα näher; beide kehr kon sind den Gegenständen nach gleich, und unterscheiden sich nur duich das durch die Gestaltung, welche sie in Bezug auf das ganze olglich de gesellige Leben haben. sen zu er Schon in dieser Eintheilung weht sichtbar der Geist der nit einem alten Zeit: noch eigenthümlicher aber und den heutigen Ueberzeu— n ist roch gungen fremdartiger ist die Einreihung der einzelnen Erwerb— erwerh— arten unter diese verschiedenen Gattungen. Unverkennbar ung keine spricht sich darin eine gewisse physiokratische Vorstellung aus. denn die Da in der Viehzucht und Landwirthschaft eigentlich Natur— ungssorge kräfte das meiste thun*), und nicht nur die menschliche kommen, Mitwirkung für das minder Wesentliche gehalten, sondern auch indem überhaupt das Naturgemäße von den Alten hoch geachtet siß mittel wurde, so erklärt sich, wie man übersehen konnte, daß auch Gewerke und Handel hervorbringend wirken. Dazu kommt körper⸗ nun hauptsächlich noch der Einfluß dieser Erdarbeiten auf sem Ei⸗ die körperliche und geistige Gesundheit des Menschen, auf e halten Stärke, Gewandtheit, Mannhaftigkeit. Der Landbau, sagt ummung Xenophon 2), scheint zugleich ein Vergnügen zu seyn, Bezie⸗ und eine Vermehrung des Vermögens, und eine Stärkung 1d keine des Körpers zu allem dem, was einem freien Manne ziemt. ik, den x— Andere Erwerbarten zeigten keinen so günstigen Einfluß, t, is der Erwerb schien ihre einzige Frucht, zum Theil mit Auf— inne der opferungen der Gesundheit und des Edelsinns erkauft; man
ltelchte sah sie häufig von Sklaven geübt, welches ihnen schon eine hut e) Art von Schimpflichkeit mittheilte. Daher die gänzliche Ver— werfung aller Geschäfte dieser Gatt ung, und der dazu ge
07⁰⁷ 725 1) Veral. Xen. Oec. C. 16.
2) Oecon. 5.


