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Ansichten der Volkswirthschaft mit besonderer Beziehung auf Deutschland / von Karl Heinrich Rau
Entstehung
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14 suchte theoretische Grund, daß man in ihnen bloß von anderen M. Menschen erwerben, ihnen abgewinnen, nichts hervorbringen könne, welches nur durch die Natur möglich sey*); ganz n wie die Physiokraten sagen. Eine Gränze des Erwerbes liegt nun in der Absicht eines Landwirthes nicht mehr als des Handwerkers; jener behauptete Unterschied ließe sich also nur insofern rechtfertigen, als in der Erdarbeit die Natur selbst in einem bestimmten Verhältniß zur menschlichen Thätigkeit ihre Früchte spendet, während das Abgewinnen von anderen Menschen unbedingt, ohne eine andere vortheilhafte Wirkung ö auf den Menschen, fortgesetzt werden kann. Uebrigens hält 4 wenigstens Renophon den Landbau für etwas sehr leichtes, 8 und hat von der Möglichkeit, tiefe Naturkenntniß auf ihn anzuwenden, wie es scheint, keine Ahnung. ken Dem gemäß rechnet Aristoteles nur die Landwirth hage 1 schaft zur nothwendigen und ökonomischen Gelderwerbkunst; lin den Gegensatz derselben, den Erwerb aus dem bloßen Tausche, ö Ren der folglich tadelnswürdig ist, nennt er Tauscherwerb einfa * kun st 1u Cẽ ρντα oder XHαπυρ I. Die A⁴νκνάνει man ist folglich im Deutschen so wenig durch Kaufmannschast zu ö zuhie 0 übersetzen 2), als der lateinische Ausdruck ars cauponaria lele. 4 sie hinreichend bezeichnet; daß aber, wie es scheint, Aristote 905 x les die beiden griechischen Wörter für gleichbedeutend ge Gesch ů braucht hat, ist so zu erklären: Kapeleia, den gangbaren den 1 Ausdruck für alle Gewerbe, bei denen man sich etwas Un andt * rühmliches und Wucherliches denkt, hielt er nicht für deut schen lich und sprechend genug, und bildete daher den anderen, N

1) OV ye( uëeraHννιινν) nar ονεν, a a aN. NOV ESZv. Aristot. Vol. I. 10.

2) Wie Schlosser gethan hat.