Druckschrift 
Ansichten der Volkswirthschaft mit besonderer Beziehung auf Deutschland / von Karl Heinrich Rau
Entstehung
Einzelbild herunterladen

sich und um seiner selbst willen, sondern als Mittel für die Bedürfnisse des Hauses zu betrachten; es entspringt also hier⸗ aus eine Gränze des Erwerbes, jenseits welcher man keine Güter mehr begehren soll*); die gesammte Erwerbs kunst(+υνrν½) kann folglich nur soweit, als sie in jene Gränze fällt, zur Haushaltslehre(Oekonomik) gehoren.

Es giebt zwei Zweige der Erwerbkunst. Der eine ent hält die selbstständigen Nahrungsgeschäfte, welche, ohne ge selligen Verkehr zu erfordern, bloß auf der Bearbeitung der Natur beruhen und mit der Art, wie die Thiere sich Unterhalt verschaffen, verglichen werden kann. Hirten, Jäger, Ackerleute, Fischer, üben diese Nahrungssorge Crοον E- VEra), und auch einigermaßen Krieger, sofern die Bemäch⸗ tigung von Menschen, die zur Knechtschaft geboren sind, mit der Jagd in eine und dieselbe Gattung gehört 2); die letztere Unmenschlichkeit hat auf den ganzen Gedankengang keinen Einfluß und kann also füglich unberücksichtiget bleiben. Das Naturgemäße, Einfache in diesen Beschäftigungen war ein Merkmal, auf welches besonderes Gewicht gelegt wurde; sie gehören daher auch von Ratur zur Haushalts⸗ und Staatskunst, und haben in ihren Bestrebungen jene Gränze, welche aus der Unterordnung des Reichthums unter ein höhe⸗ res Ziel, nämlich das vollendete Leben C(Hν½οράν οπ-ν;, ent⸗ springt 5).

Der andere Zweig der Erwerbkunst wird Chremati st ik(xν½ρα³νισεινν) genannt. Was dahin gehöre, ist nur mühsam durch Vergleichung mehrerer Stellen auszumitteln, deren wörtlicher Widerspruch sich nicht wohl anders beseitigen

1) ebend. I. 9.

2) I. 6. 32 a. a. O.

läßt ͤbl dlo gibt Hale wͤth

ligen Der hald rissen rend Einfi (voui die& Ihen Kanst sen de hrauch. Vaheh verschi der Ei hicbe Ihne. Ne in ligster