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dern Verfasser hat. Man könnte dieß erste Buch für einen Auszug aus Xenophon, mit Stellen aus der aristotelischen Politik verbrämt, halten, wozu bloß im sechsten Kapitel etwas Eigenthümliches ohne besonderen Werth gekommen ist. Aeußeres Gut, Habe, Xrysis, heißt alles das— jenige, was zum Leben nützlich ist v). Xenophon nennt nur den Inbegriff aller Habe(das Vermögen) Haus, oνos, und die Wissenschaft von der Vermehrung des Ver— mögens Haushaltskunst, Oekonomie, während Ari⸗ stoteles zweckmäßiger im Hause vier Grundverhältnisse annimmt, das des Herrn und des Sklaven, das eheliche, das Aterliche, und den Erwerb 2); Oekonomik ist dann die Wissenschaft von der gesammten Führung des Hauses, und die Lehre von der häuslichen Wirthschaft bildet dem— nach nur einen Theil der Haushaltslehre. Die Bestimmung des Hauses kann keine andere seyn, als die gegenseitige Er— gänzung und Ausbildung der Mitglieder, wobei der Erwerb nur eine untergeordnete Stellung, als Mittel erhalten muß 5). Der scheinbare Widerspruch einer anderen Stelle, in welcher Reichthum für den Zweck der Oekonomik erklärt, wird 4),
hebt sich, wenn man hier nur annimmt, daß Aristoteles die
ganabare Meinung anführen wollte, mit der auch der minder philosophische Renophon übereinstimmt. Späterhin, wie der erhabene Schwung des Lebens schwächer wurde, mochte in dem Begriffe des Haushaltes die wirthschaftliche Seite immer stärker hervortreten und die anderen verdunkeln. So
1) NrySIY öͤe, rouro cν½μεe Eνar, o ½1 π˙ðοειεσù αενμν ιι Eι 1ν Hιο. Xen. Oec. 6.
2) Politic. I. 3.
5) Politio. I. 13.
40 Ethic. ad Nicom. I. 1.


